Brasiliens größtes Erdölunternehmen PETROBRÁS fördert seit 1988 700 km südwestlich von Manaus Erdöl und Erdgas und plant den Bau von Leitungen von Coari bis Manaus (420 km) und Porto Velho (550 km).
© Dieter Gawora
Das "Projekt Urucu" ist Teil des ambitionierten Infrastrukturprogramms "Avança Brasil" (Vorwärts Brasilien) der Regierung, das auch den Aus- und Neubau von Straßen, Flusswegen, Hafenanlagen u.a. vorantreibt, um bisher unzugängliche Gebiete für Holzhändler, Bergbauunternehmer, Sojaplantagen, Viehzüchter usw. zu erschließen.
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Nutznießer sind u.a. internationale Unternehmen wie Halliburton (Leitungsbau) und Cargill (Sojahandel). Zu den Verlierern gehören indigene Völker und andere Bewohner des Regenwaldes sowie die wertvolle Pflanzen- und Tierwelt. Und nicht zuletzt Menschenrechte und Demokratie, die von den mächtigen Wirtschaftsinteressen systematisch übergangen werden.
Aktuelle Informationen: www.amazonwatch.org/amazon/BR/urucu/
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