"Wir erhalten die Flüsse, den Wald und die Artenvielfalt, ohne die Umwelt zu vergiften. Unsere Familien - Männer, Frauen und Kinder - leben von und mit diesem Land. Chevron Texaco hat nicht das Recht, unser Leben und unsere Zukunft zu zerstören".
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In einer Deklaration warnten die indigenen Bewohner des Dorfes Sarayacu im Amazonasgebiet Ecuadors zu Beginn des Jahres 2003 vor einem "blutigen Ölkrieg" auf ihrem Land. Während man hierzulande eine sprudelnde Ölquelle im Garten mit einem Lottogewinn gleichsetzt, lehnen die Sarayacus jedwede Ölexploration auf ihrem Territorium ab und sind fest entschlossen, es gegen die Ölförderung zu verteidigen...
Seit 1982 dürfen internationale Konzerne in Ecuador Öl suchen und fördern. Die Konzessionsgebiete werden alle paar Jahre als sogenannte "Blöcke" international in Vergaberunden ausgeschrieben und nach Verhandlungen an die interessierten Ölfirmen vergeben. Diese müssen dafür mit der Staatsfirma Petroecuador einen Kooperations-, Risiko- oder Beteiligungsvertrag unterschreiben. Die Bewohner dieser "Blöcke" sind nicht in die Vergaberunden mit einbezogen.
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Ländervergleichende Studien zeigen, dass Erdöl, besonders in ärmeren Staaten, demokratischen Entwicklungen im Wege steht. Für diese These lassen sich in Ecuador und Kolumbien zahllose Belege auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene finden.