Klima Bündnis - Schwarzes Gold aus grünen Wäldern - Erdöl aus Amazonien
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Aufgrund der Bewegungen in der Erdkruste und durch den Druck neuer Überlagerungen wird das Erdöl aus dem Muttergestein gepresst (Diagenese). Durch Wanderung (Migration) kann es nach oben und zur Seite in Deckschichten ausweichen, welche allerdings porös sein oder Hohlräume enthalten müssen. Trifft das Erdöl auf eine undurchlässige Gesteinsschicht, so kommt die Migration zum Stillstand und das Erdöl kann sich anreichern. Für die Bildung von Ölfallen ist wichtig, dass nach oben eine abdichtende Schicht vorhanden ist.

Weltweit gesehen sind 80 % der Erdöllagerstätten (Ölfallen) tektonische Fallen, 11 % sind stratigraphische Fallen (Sattelfallen) und Verwerfungen und 3 % befinden sich in Salzstock-Flanken, der Rest ist anders geartet.

 

Man unterscheidet 3 verschiedene Ölfallen:

 

Sattelfalle

Die sogenannte stratigraphische Ölfalle bildet sich an der höchsten Stelle unter der undurchlässigen Schicht. Sogenannte "stratigraphisch-tektonische Fallen" sind ein Idealfall, da sich in diesem Fall Erdöl, Erdgas und Salzwasser aufgrund ihres spezifischen Gewichts schon getrennt haben.

 

Tektonische Falle

Die tektonische Falle hingegen hat sich durch Bewegungen der Gesteinsschichten (Verwerfung) gebildet, so dass Speichergestein und undurchlässiges Gestein an einer bestimmten Stelle aneinander liegen.

 

Ölfalle an Salzstöcken

Die Schichtstrukturen des Salzstockes, welcher aufgrund der Überlagerung von Gesteinen höherer Dichte aufwärts dringt und dort eine dom-, stock- oder pilzförmige Masse bildet, ist günstig für die Bildung von Erdöllagerstätten. Das Erdöl sammelt sich zumeist an den Seiten des Salzstockes an, kann aber auch in Aufwölbungen über den Salzstöcken aufgefangen werden.

 

Methoden der Exploration

Erdölfunde weltweit