Die Mittel und Möglichkeiten, welche die bildende Kunst anbietet, sowie deren öffentliche Rezeption, sind besonders gut geeignet, sich mit der Komplexität des Projektthemas auseinanderzusetzen. Auf diese Weise kann man spielerisch, intensiv und kreativ das Thema erschließen, die Problematik und Lösungen erkennen und individuell darstellen.
Inhalte und Ziele der Kunstaktionen sind das Aufzeigen der vielfältigen Möglichkeiten des Chemie- und Energierohstoffes Erdöl, verbunden mit zweifelhaften Ausbeutungsformen der Lagerstätten, die mit kulturellen, sozialen und ökologischen Folgeschäden einhergehen. Alternativen und neue Möglichkeiten sollen verdeutlicht werden, um ein Umdenken in den Wertvorstellungen zu erreichen. Somit ist diese Kunstaktion ein Beitrag zur Bildung eines ökologischen, sozialen und kulturellen Bewußtseins.
Bei den Kunstaktionen soll eine positive Sicht der Problemlösung, im Vordergrund stehen. Denn es sind die Kinder und Jugendlichen von heute, die diese Probleme in der Zukunft lösen müssen.
Ein Teil der Malaktionen wurde vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) gefördert
In den folgenden Schulen wurden bereits Ölkunst-Aktionen durchgeführt:
6.12.04 Limburg (9. Klasse der Marienschule)
7.12.04 Alsfeld (Klasse 9aR der Geschwister-Scholl-Schule)
8.12.04 Bad Wildungen (9. Klasse der Veit-Weinberg Schule)
22.12.04 Bozen (Schulsprengel Latsch)
16.02.05 Elmshorn (10. Klassen der Elsa-Brandström-Schule)
08.03.05 Traunstein (Chiemgau-Gymnasium)
22.03.05 Esslingen am Neckar (Schelztorgymnasium)
21./22.04.05 Ibbenbüren (Klasse 9a des Goethe-Gymnasiums)
12.05.05 Marl (Geschwister-Scholl-Gymnasium)
26.05.05 Kirchentag in Hannover
07.07.05 Dessau (Philanthropinum)